... oder wie es hier im Badischen heißt: Die Zwetschgenzeit hat begonnen.
So lachten mich bei meinem Wocheneinkauf die frischen dunkel blauen Pflaumen an und ich konnte nicht daran vorbei ohne ein Schälchen in meinen Korb zu legen.
Am Wochenende: schon zum gefühlten 10.Mal an dem Schälchen mit den blauen eierförmigen Früchten vorbeigelaufen und immer wieder im Kopf du musst diese netten kleinen süßlich sauren Früchte noch verarbeiten, denn alle so essen das gibt nichts.
Und Sonntagmorgen war es dann so weit ich wälzte Backbücher, schaute auf die Uhr um alles unter einen Hut zu bringen, und so wurde aus dem Schälchen mit den bläulichen Früchten ein klassischer Zwetschgenkuchen vom Blech.
Blechkuchen sind eh was tolles. Sie sind eckig und lassen sich deswegen sehr gut aufteilen. Und das haben wir dann auch gleich gemacht, sind bei unserem Sonntagsspaziergang bei Mama& Papa vorbei sowie bei Tante & Onkel und haben allen ein Stück vom Plaumenglück abgegeben um dann nach unserem Spaziergang selber ein Stück auf unser Bank im Garten zu vertilgen.
Das war richtig lecker bei den nachmittagslichen Sonnenstrahlen auf der Haut dieses saftige Stück Kuchen zu probieren.
Ich hoffe ich konnte euch auch ein wenig Lust auf Pflaumen oder Zwetschgen machen? Vielleicht sagt ihr mir was euer Lieblingsessen mit Pflaumen ist? Pflaumenmus? Kuchen, Eis oder Dessert? Ich bin gespannt.
Boden:
500g Mehl, 1Päckchen Backpulver, 175g Margarine, 125g Zucker, Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 2-4 Esslöffel Milch
1kg Pflaumen (ca. ein Schälchen)
Streusel:
200g Mehl, 100g Margarine oder Butter (schmeckt besser), 100g Zucker, Prise Salz
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethacken verrühren. Besser geht es mit der Hand, falls man so wie ich nur ein Mixgerät hat und keine professionelle Küchenmachine. Den Teig so lang kneten bis ein homogene Masse entstanden ist und diese dann auf dem Backblech mit den Fingern andrücken und gleichmässig verteilen.
Die Pflaumen längs aufschneiden und entkernen. Jede Pflaumenhälfte nochmals längs einschneiden, so lassen sich die Früchte flach und schuppenförmig auf dem Teig verteilen. Ein wenig Zucker drauf streuen.
Nun die Zutaten für die Streusel ebenfalls in eine Schüssel geben und so lange kneten bis alles ganz streuselig ist und diese Streusel gleichmässig auf den flachen Pflaumen verteilen.
Den Kuchen für ca. 40min bei 150-175 °C bei Ober- und Unterhitze goldbraun backen lassen. Nicht warm genießen, davon bekommt man leider Bauchweh :-( .
Sonntag, 31. August 2014
Sonntag, 24. August 2014
Wieder da!
Nachdem es einige Zeit lang nun sehr still auf meinem Blog war bin ich nun zurück. Die Blogpause war zum einen meinem neuem Job geschuldet, den ich im April begonnen habe und zum Anderen meiner Hochzeit vor 15 Tagen.
Heute zeige ich euch, was ich als kleines Dankeschön auf jedem Platz neben den Namenskärtchen verteilt habe.
Ein kleines Herzbutterkeks mit unseren Initialien in einem kleinen weißen Beutelchen mit dem Rezept für das Plätzchen.
Nun mit beliebigen
Ausstechförmchen ausstechen und für ca. 8-10 Minuten bei 180°C Ober- und
Unterhitze im Backofen goldbraun backen.
Die Schrift habe ich mit Royal Icing gemacht.
Royal Icing
Eiweiss zunächst steif schlagen und anschließend unter langsamen Rühren den Puderzucker bis zur gewünschten Konsistenz dazugeben.
Heute zeige ich euch, was ich als kleines Dankeschön auf jedem Platz neben den Namenskärtchen verteilt habe.
Butterplätzchen
500g Mehl; 375g Butter; 200g Zucker; 4 Eigelb
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand kräftig
durchkneten, bis es eine schöne Teigmasse entsteht. Diesen Teig nun mindestens
1 Stunden kühl stellen und rasten lassen.
Anschließend nochmal kurz durchkneten und dann ist er bereit zum
ausrollen, ca. 3-5mm.
Achtung viel Mehl auf die Arbeitsfläche streuen, der Teig hat
starke Klebeneigungen.
Die Schrift habe ich mit Royal Icing gemacht.
Royal Icing
1 Eiweiss
ca. 250 Puderzucker
runde feine Tülle damit man schreiben kannEiweiss zunächst steif schlagen und anschließend unter langsamen Rühren den Puderzucker bis zur gewünschten Konsistenz dazugeben.
Sonntag, 20. April 2014
Himbeer-Schoko-Crumble-Tarte
Meine erste Tarte! Ich habe mich endlich auch mal an eine Tarte gemacht und muss sagen, dass es leichter ist als gedacht. Warum ich noch nie eine Tarte gemacht habe, liegt zum einen daran, dass ich keine passende Backform - Tarteform - hatte und eben auch daran, dass ich lange nach einem für mich geeignetem Rezept gesucht habe.
Ich mag ja nicht so gern Frischkäse usw und Puddingfan im Kuchen bin ich auch nicht. Da kam mir das Rezept aus der "LECKER Backery" in die Hand und ich habe es in abgewandelter Form nachgebacken. Zu meinem Erstaunen ging das doch sehr schnell und einfach, deswegen ist dies ein Klassisches Rezept für Anfänger, geht schnell und ist einfach nachzubacken. Genau mein Ding. Ach ja und super köstliche schmeckt es zudem auch noch.
Zutaten:
300g Butter
450g Mehl
200g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
80g gemahlene Nüsse (Mandeln, Hasselnüsse o.ä.)
300-400g Himbeeren (dürfen aber auch gerne mehr sein)
70g Kakao
Puderzucker zum bestäuben
Bevor es richtig losgeht wird erstmal die Tarteform eingefettet, damit sich die Tarte später gut lösen kann.
Zuerst wird die Butter geschmolzen, entweder 1Minute in die Mikrowelle oder über einem Wasserbad. Währenddessen Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Nun die heiße Butter dazufügen und zu einem Teig verarbeiten. Ich mach das immer am einfachsten mit der Hand, weil ich da das Gefühl habe, wann der Teig ein Teig wird. Geht aber ansonsten mit den Knethacken des Rührgeräts auch super.
Dieser Teig ist eigentlich ein Streuselteig, sodass er eh ein bisschen krümmeliger ist.
ca. 3/4 des Teiges in die Form geben und als Boden andrücken. Darauf achten, dass auch der Rand noch schön gleichmässig dick angedrückt wird.
Nun ca.die Hälfte der gemahlenen Nüsse auf dem Boden verteilen und die gefrorenen Himbeeren darüber verteilen. Den Rest der Nüsse und den restlichen Streuselteig mischen genau wie den Kakao. Streusel auf der Tarte verteilen und für ca. 30 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze backen.
Quelle: Rezept angepasst aus "Lecker Backery"
Samstag, 15. März 2014
Tiramisu Cupcakes
Nach einer Woche Sonne tanken, grillen, die Zeit im Garten genießen, joggen und wieder Sonne tanken reiche ich euch noch das Rezept von den Tiramisu Cupcakes nach, die es letzte Woche auf dem Geburtstag gab. Neben dem schokoladigen Mandelkuchen habe ich noch zuckersüße Tiramisu Cupcakes gemacht.
Bei der Gestaltung habe ich mich eindeutig von den warmen Temperaturen und meinem ersten Eis zwei Tage vorher inspirieren lassen.
Der Sponge ist eine leichte Abwandlung des Schokosponge von Julia Bakes!, demnach sehr einfach und total lecker.
Das Topping ist meine ganz eigene Kreation, so ähnlich mache ich auch die Creme für mein Tiramisu, nur das dies härter werderen musste, damit ich es besser aufspritzen konnte.
Zutaten:
für 12-18 Stück
280g Zucker
220g Mehl
20g Kakao
1EL Backpulver
1Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
80g Butter
2Eier
240ml Milch (für die Alkoholische Variante 220ml Milch + 20ml Amaretto)
Topping:
4 Eigelb
750g Mascarpone
110g Zucker
30-40ml Amaretto (für Kinder mit Kirschsaft o.ä.)
1-2 kleine Tassen Kaffee (ca. 200ml) aufgebrüht
2-3 EL Kakao zum dekorieren
125g Löffelbiskuit ( je nachdem wie viel Cupcakes)
Für den Teig alle zunächst alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Kakao, Salz, Vanillezucker und Backpulver) in eine Schüssel geben und gut vermischen. Danach die Butter hinzufügen und kurz mit dem Mixer aufschlagen. Anschließend die Eier und Milch dazugeben und alles zu einer Masse verrühren.
In die Muffinförmchen füllen und für ca. 20Minuten bei 180°C bei Ober- und Unterhitze backen. Ich fülle die Muffinförmchen immer ca. 2/3 (das entspricht ca. 1-2EL Teig), aber einfach selber ein bisschen probieren.
Sind die Sponges fertig abkühlen lassen.
Während der Backzeit kann man ruhig schon mit dem Topping loslegen, da es eh noch ein wenig kühlen muss. Dafür den Zucker in eine Schüssel geben und mit den vier Eigelb vermischen. Das alles kann man mit einem Schneebesen machen, da selbst die niedrige Stufe meines Mixers zu sehr schlägt. Wenn ihr aber einen ruhigen langsamen Mixer habt, könnt ihr es auch gerne mal mit dem Mixer probieren. Anschließend 2-3 EL von dem mittlerweile abgekühlten aufgebrühten Kaffee hinzufügen und 1-2 EL Amaretto. Nicht zu viel damit das Topping nicht zuflüssig wird. Nun die Mascarpone dazufügen und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Mit dem Schneebesen ist dies ein wenig schwieriger, aber es dürfen keine Mascarponeklumpen mehr zu sehen sein. Für mindestens 1h in den Kühlschrank.
Den restlichen Kaffee und den Amaretto in einer flachen Schüssel oder einem Suppenteller vermischen. Vom Löffelbiskuit benötigen wir zur Dekoration die runden Enden. Also dritteln wir die Löffelbiskuits und legen die schönsten Enden beiseite. Den Rest benöten wir für die Füllung.
Ist der Sponge abgekühlt wird ein kleines Loch reingehült. Da wird nun ein Stück Löffelbiskuit reingesteckt, dieses wird vorher noch in die Kaffee-Amaretto-Mischung getunkt.
Und dann die Mascarponecreme mit dem Spritzbeutel auf dem Sponge verteilen, sodass eine schöne Spitze entsteht. Kakaopulver drüber sieben und das Löffelbiskuit seitlich in die Creme stecken.
Samstag, 8. März 2014
Schoko-Mandel-Kuchen
Es ist leider krankheitsbedingt etwas Zeit verstrichen seit meinem letzten Post. Nun kann es aber wieder los gehen, denn Anfang des Jahres purzeln die Geburtstage nur so ins Haus und so war ich gestern wieder in allerbester Geburtstagskuchen-Backlaune.
Diesmal wurde es ein schoko-schoko-schokoladiger Mandelkuchen.
Zutaten:
150g Zartbitterschokolade
250g Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
100g gemahlene Mandeln
150g Mehl
1TL Backpulver
2 EL Kakao
Schokoraspeln & eventuell Mandelsplitter als Belag
Zunächst Butter und zerkleinerte Zartbitterschokolade schmelzen. Entweder im Wasserbad oder für 2 Minuten in der Mikrowelle, falls vorhanden. Dann erstmal beiseite stellen und abkühlen lassen.
Dann Zucker, Vanillezucker und Eier mit dem Rührgerät zu einer hellgelben schaumigen Masse schlagen. In einer seperaten Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver und Kakao mischen und nach und nach unter den Eischaum mischen bis eine einheitliche Masse entsteht.
Zum Schluss noch die Schokobutter unter den Teig heben, in die Springform füllen und bei ca. 160°C Ober- und Unterhitzen für ca. 35-40 Minuten in den Backofen.
Nach der Hälfte der Zeit die Schokosplitter und die Mandelsplitter oben drauf verteilen.
Je kürzer der Kuchen im Ofen bleibt desto saftiger wird er.
Quelle: Rezept angepasst aus SCHOKOLADEN Backbuch von Tupperware
Donnerstag, 20. Februar 2014
Apfelkuchen die Zweite
Der Geburtstag einer guten Freundin stand an und ich wollte einen leckeren süßen Nachtisch mitbringen. Lange gesucht nach Cupcakes und Co und bin dann aber bei dem Apfel-Streusel-Kuchen aus dem Buch "Süße Sünden" - the hummingbird bakery (Der Kultbäckerei aus London) hängen geblieben.
Äpfel hatte ich noch da, also konnte ich mich sogleich ans Werk machen.
Zutaten:
120g weiche Butter
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Ei
280g Mehl
2TL Backpulver
1 Prise Salz
160ml Milch
5 säuerliche Äpfel
Streusel:
140g Mehl
1TL Zimtpulver
80g kalte Butter, gewürfelt
60g brauner Zucker
80g weißer Zucker
Springform 26cm Durchmesser
Backofen auf 170°C vorheizen. Die Springform dann wie gewohnt mit Butter einfetten und mit einer feinen Mehlschicht bedecken. Zur Seite stellen.
Dann werden als erstes die Streusel gemacht. Mehl und Zimt in einer Schüssel mischen und die Butter hinzugeben. Alles kneten bis eine krümelige Masse entstanden ist, nun noch den Zucker dazu und die Streuseln sind fertig. Diese benötigen wir zum Schluss als Topping für den Kuchen.
Nun ist der Teig an der Reihe: Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen bis die Masse hell und fluffig ist. Nun die Eier einrühren. Anschließend die erste Hälfte der Mehl-Backpulver-Mischung zu dem Teig geben und die erste Hälfte der Milch und den Teig weiter verrühren. Zum Schluss noch jeweils die anderen Hälften dazugeben und unterrühren. Den fertigen Teig in die vorbereitete Springform geben und gleichmässig verteilen.
Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese auf dem Teig fächerartig verteilen. Immer darauf achten, dass die Apfelspalten sich leicht überlappen.
Zum Schluss noch die vorbereiteten Streusel darauf verteilen und den Kuchen für ca. 35-45 Minuten in den Backofen auf mittlerer Schiene bis er goldbraun ist backen.
Ein sehr luftiger Kuchen, der eigentlich immer passt.
Quelle: Rezept angepasst aus Süße Sünden - the hummingbird bakery Der Kultbäckerei aus London aus dem DK Dorling Kinderslay Verlag
Mittwoch, 12. Februar 2014
Schwedische Kanelbullar
Weil wir gerade am Meer sind, machen wir noch einen großen Sprung und schon sind wir in Schweden. Inspiriert durch die neue Lecker Bakery habe ich mich an einen Hefeteig gewagt. Hefeteig habe ich bisher nur für Pizza gemacht und habe gehofft, dass auch die süße Variante etwas wird.
Ich wollte schon immer mal was in die schwedische Richtung backen, weil ich Schweden total toll finde. Das ist ein Land, dass fasziniert mich und würde ich auch gerne mal bereisen. Neben ... so vielen anderen ;) !
Außerdem bin ich seit circa zehn Jahren in Ikea verliebt. Das war Liebe auf den ersten Blick. Einfach mein Laden eben. Ich finde Ikea bietet dir neben den alltäglichen Gebrauchsgegenständen jedes Jahr wieder neue Ideen wie du deine Zimmer, Wohnung oder Haus gestalten kannst. Und ich finde genial, dass du bei einem Tapetenwechsel nicht gleich einen neuen Schrank kaufen musst, sondern einfach nur neue Türen. Das ist ganz nach meinem Geschmack, genau wie die Kanelbullar.
Kanelbullar erinnert ja irgendwie an Köttbullar (schreibt man das so?), sieht aber ganz anders aus. Kanel ist schwedisch und bedeutet Zimt, bullar kommt von bulle und heißt Brötchen, welches auch rund ist. Köttbullar sind die Fleischbällchen und Kanelbullar sind die Zimtschnecken nach schwedischem Rezept.
Es waren generell meine ersten "Schnecken" und mein erster süßer Hefeteig und ich finde sie sooo lecker. Die Zimtschnecken sind locker und luftig. Süß und eben zimtig. Passt genau noch in die Jahreszeit und wird genauso gern zum Kaffee gegessen wie zum Frühstück.
Zutaten:
200ml Milch
1/2 Würfel frische Hefe (21g)
400g Mehl
75g Zucker
Prise Salz
1 Ei Größe M
75g weiche Butter
50g + 25g Butter
75g Zucker
1 1/2 TL Zimtpulver
Für den Hefeteig die Milch erwärmen, nicht lang, nur das sie lauwarm wird. Die frische Hefe hineinbröckeln und unter rühren auflösen. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Ei vermischen und dann die Hefemilch hinzufügen und mit dem Rührgerät und den Knethacken zu einem Teig verrühren. Nach und nach die Butter dazugeben. Wenn der Teig zu einem Klumpen geworden ist noch mindestens zwei bis drei Minuten weiter kneten, damit der Teig schön geschmeidig wird. Der Hefeteig muss nun zugedeckt mindestens 40 Minuten gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat, bei mir hat das länger als 40 Minuten gedauert, ist abhängig von den Wärmebegebenheiten.
Ist der Teig dann um das doppelte gewachsen, kann es weiter gehen. Dann zunächst den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Hefeteig nochmals kräftig durchkneten und dann rechteckig ausrollen bis der Teig ca. 0,5-1cm dick ist. 50g Butter schmelzen und rasch auf dem Teig verteilen. Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen und dann auf die Hefeteigplatte damit bestreuen. Sodass alles bedeckt ist.
Den Teig in zwei Hälften teilen und von der Längsseite aufrollen. Die zwei Rollen in ca. 10 gleich große Stücke schneiden und jeweils 10 Stücke auf ein Backblech legen. Achtung nicht zu nah, die Schnecken werden viel größer. Dann zugedeckt nochmal 10 Minuten ruhen lassen und anschließend für ca. 12 Minuten in den Backofen.
Dienstag, 11. Februar 2014
Kurztrip: Ostsee oder ein schönes Fleckchen Erde
Kurztrip an die Ostsee mitten im Januar wer macht sowas? Ich! Genau. Das war ein langer Wunsch von mir einmal an die Ostsee zu fahren im Winter, wenn das Meer zugefroren ist und der Strand mit Schnee bedeckt ist. Deswegen war das Angebot der Urlaubspiraten für ein Wellnesswochende an der Ostsee, welches wir sehr kurzfristig gebucht haben, genau zur richtigen Zeit da.
Freitag ganz früh morgens ging es los, denn wir hatten eine achtstündige Reise vor uns. Und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war das auch kein Zuckerschlecken. Aber wie sagt man so schön: "Der Weg ist das Ziel". Und so befanden wir uns schon auf der Fahrt in Urlaubsstimmung.
Mit Verzögerung sind wir dann gegen 17Uhr angekommen und wurden mit eisigen Temperaturen begrüßt. Laut Wettervorhersage sollten in Boltenhagen nähe Travemünde um die Minus 11°C sein, gefühlt haben wir aber eher Minus 20°C. Uns fielen fast die Finger ab, aber wir Baden-Württemberger sind halt kältetechnisch nichts gewohnt.
Verziehen waren die kalten Temperaturen schnell, denn der herrliche Sonnenuntergang den wir von unserem Balkon aus dem Obersten Stockwerk ansehen durften entschädigte für alles. Es ist wie im Sommer nur noch viel schöner. Wenn sich die Sonne auf dem Eis spiegelt und die dunkelroten Töne im Horizont verschwinden. Herrlich. Genau wie ich es wollte, im übrigen ja auch mit den Temperaturen.
Nacchdem wir uns in der Sauna aufgewärmt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem kleinen Restaurant. Gar nicht so einfach, da die Ostsee ihre Öffnungszeiten an die Saison anpasst. Demnach gab es leider nicht so Viele zur Auswahl und falls ihr auch auf die Idee kommen solltet im Winter ans Meer zu fahren dann macht euch vorher schlau über geöffnete Restaurants.
Morgens nach unserem reichhaltigem Frühstückbuffet ging es dann eingepackt mit Skiunterwäsche und mehreren Lagen Kleidung zu einem Fotospaziergang. Die Ruhe und die unendliche Weite des Meeres genießen und einfach mal abschalten. Hin und wieder ein paar Fotos schießen, um die tollen Momente festzuhalten. Und es gab in diesem Moment nichts schöneres. Die Sonne schien und es sah alles einfach wunderbar aus. Das Eis, der gefrorene Strand und die eingeeisten Bootsstege.
Noch viel schöner als ich es mir vorgestellt habe!
Nachmittags nach einer weiteren Aufwärmung in der Sauna ging es dann nach Wismar, einer alten Hafenstadt. Wismar hatte früher einen stark befahrenen Hafen, an denen viele Güter umgeschlagen wurden. Heute ist es ein eher kleinerer Hafen. Dafür ist die Stadt umso idyllischer. Wir sind erst zum Hafen, entlang den Fischverkäufern und alten Holzschiffen. Allerdings war der Wind unerträglich kalt und meine dicke Strickmütze hat einfach zu viele Löcher, also mussten wir in der Innenstadt neben Kaffen noch eine dickere, luftundurchlässlicher Mütze für mich finden. Dafür weiß ich nun, dass all meine Strickmützen auch nicht fürs Skifahren geeignet sind.
Nach einer schönen Stadtbesichtigung ging es auf dem Rückweg noch am Fischhändler vorbei um unser Abendessen zu kaufen, wir entschieden uns für geräucherte Makrelle. Wahrscheinlich auch, weil es neben Lachs so ziemlich der einzige Fisch auf der Tafel war den ich kannte und vorallem auch essen mag. Mit Aal und Co kann ich mich noch nicht anfreunden.
Das Wochende wurde abgerundet durch einen Abstecher nach Hamburg um in das Musical "König der Löwen" zu gehen. Es war total schön. Wer den Disneyfilm kennt und als Kind schon genauso begeistert war, der ist auch von diesem Musical begeistert. Wunderschön.
Damit war das Wochenende schon vorbei. Viel zu kurz und trotzdem genial.
Was ist euer Lieblingswinterurlaubsziel? Seid ihr eher die Skifahrer oder die Städtetouris?
Liebe Grüße
Julia
Samstag, 8. Februar 2014
Basics: Leckere Mamormuffins
Ich habe lange nichts mehr gebacken, was zu einem daran lag, dass ich meine Hochzeit diesen Jahres vorbereite und zum Anderen, dass ich einfach keine Lust verspürte.
Ich habe meiner Mama ja neben den Pralinen noch eine Torte zum Geburtstag gebacken und danach hatte ich erstmal keine große Lust meine Küche in ein solchen Chaoszustand zu versetzen. Gestern hats mich dann doch gepackt und ich habe einen leckeren Muffin gebacken.
Als Vorlage und Ideengeber diente mir das Backbuch "130 Gramm Liebe" von Renate Gruber. Daraus habe ich mir den Mamorsponge (Sponge = Muffin) ausgesucht und mich schnell ans Backen gemacht. Rausgekommen ist dieses Exemplar.
Zutaten:
125g Butter bzw Magarine
125g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier Größe M
250g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
2TL Backpulver
125ml Milch
3EL ungesüßten Kakao
Zuerst den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Butter, Zucker und Salz auf höchster Stufe mit dem Mixer gut vermischen. Danach Eier hinzugeben und diese auf höchster Stufe unterrühren.
In einer seperaten Schüssel Mehl, Vanillezucker und Backpulver füllen und ebenfalls grob durchmischen. Dieses Mehlgemisch nun nach und nach unter die Butter-Eier-Masse rühren bis es eine einheitliche Masse wird. Achtung der Teig wird ziemlich fest und bildet eine Art Klumpen um den Quirl, nun einfach die Milch dazugeben und der Teig wird weicher.
Ist der Teig fertig eine Hälfte abtrennen und beiseite stellen, zu der zweiten Hälfte nun den Kakao hinzufügen und gut untermischen.
Die zwei Teighälften können nun in der Schüssel bereits vermischt werden, so habe ich es in dem Fall gemacht, dann ist die Mamorierung des fertigen Sponge später eher fließend. Möchte man die Farben sehr stark voneinander getrennt haben, dann füllt man die Muffinförmchen erst mit der einen Farbe dann mit der Anderen.
Generell gilt: Je mehr man rührt, dest schwächer wird der Kontrast in der Marmorierung später.
Teig in die Papierförmchen füllen und für ca. 30 min in den Ofen.
Der Teig eignet sich Bestens für Backanfänger, da bei diesem Teig nichts schief gehen kann. Man kann weder was überrühren, noch muss man Eier voneinander trennen. Sehr einfach eben und auch von den Zutaten ein Rezept wenn es mal schnell gehen muss.
Als Tipp aus dem Buch : " Wenn man Butter durch Magarine und Mich durch Sojamilch ersetzt, ist dieser Sponge sogar laktosefrei"
Quelle: Mamorsponge angepasst aus "130 Gramm Liebe" von Renate Gruber aus dem Brandstätter Verlag
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