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Sonntag, 23. November 2014

Beschwipster Apfelkuchen



Dafür das ich nicht gern Apfelkuchen mag, habe ich dieses Jahr schon einige gebacken und diesen hier finde ich selber besonders lecker. 
Gefunden habe ich das Rezept in der "Sweeit Dreams" von Lisa Kochen&Backen Ausgabe 3/2014. Ich habe es etwas abgewandelt und zeige euch heute die unalkoholische Variante davon, aber auch die beschwipste ist sehr lecker.


Zutaten:
140g Butter; 3-5 Äpfel;  4EL Calvados (französischer Apfelbrand) geht aber auch jeder andere Weinbrand/ oder 4-5EL Multivitaminsaft; 1EL Zitronensaft; 150g Mehl; 225g Zucker; 2TL Backpulver; 1Prise Salz; 3 große Eier; 5EL Milch; 1TL Vanillepulver

Die Butter wird in einem Topf zerlassen und ein bisschen gebräunt. Während diese abkühlt, die Äpfelschälen und in Würfelschneiden (ganz dünn). Die zerkleinerten Äpfel entweder mit dem Weinbrand und dem Zitronensaft vermischen oder mit dem Multivitaminsaft und Zitronensaft. 

Der Ofen wird auf 170°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt und die Springform mit Backpapier ausgelegt.
Nun wird das Mehl, 200g Zucker,Backpulver und Salz vermischt. Eier, gebräunte Butter und Milch hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Zum Schluss das Vanillepulver und die gewürfelten Äpfel unterheben und in die Springform füllen. 

Restlichen Zucker oben drauf verteilen, sodass im Ofen eine leckere knusprige Gruste entstehen kann. Für ca. 35min in den Backofen. Schmeckt warm hervorragend zu Vanilleeis. 

Montag, 27. Oktober 2014

Kirsche küsst Pflaume... - Fremdgebloggt



Hallo Ihr Lieben, im Oktober hatte ich die Ehre bei meiner Namensgefährtin Julia auf Ihrem Blog Julia Bakes einen Gastpost zu veröffentlichen.

Ich habe ein kleines Pflaumentartlette mit einer Kirschmousse gebacken und hoffe es versüßt die herbstlichen Sonntagnachmittage.

Schaut bei Ihr vorbei: 

Julia Bakes!


Freitag, 24. Oktober 2014

Schwarzwälder-Kirsch-Cupcakes


Feiertag und was soll man bloß mit der freien Zeit anfangen? - Los gehts ans Backen.

Wollte diese Cupcakes schon länger mal ausprobieren und nun hatte ich auch endlich alle Zutaten im Haus. 

Habe ein Rezept aus einem Muffin und Cupcake Buch ein wenig abgewandelt und zudem den Alkohol weggelassen, damit auch mein kleines Cousinchen die Cupcakes essen kann.

Rezept:

Teig: 50g Zartbitterschokolade; 60g Butter; 120g Kirschkonfitüre; 60g Feinstzucker;
2 große Eier; 100g Mehl; 1TL Backpulver

Belag: 4TL Kirschlikör (habe ich weggelassen, sollte man vielleicht durch Kirschsaft ersetzen); 1 Päckchen Sahne; 12 frische oder Belegkirschen; Schokoladenspäne zum dekorieren

Backofen zunächst auf 180°C vorheizen. 
Die Schokolade wird mit der Butter in einen kleinen Topf gegeben und unter ständigem Rühren bei schwacher Hitze geschmolzen. Danach in eine größere Schüssel geben und unter leichtem Rühren ein wenig abkühlen lassen. Anschließend Konfitüre, Zucker und Eier zugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss noch das Mehl einarbeiten und den fertigen Teig in die Papierförmchen geben.
Im Ofen nun ca. 20min backen bis die Cupcakes sich fest anfühlen. Danach die Cupcakes vollständig auskühlen lassen und diese dann mit dem Kirschlikör oder dem Kirschsaft beträufeln und 15 min ziehen lassen. 
Währenddessen die Sahne steifschlagen und mit einem Spritzbeutel kleine Sahnehauben auf den Cupcakes verteilen. Auf die Spitze je eine Kirsche und zum Schluss noch mit den Schokospähnen bestreuen. 

Viel Spass beim ausprobieren.

Samstag, 11. Oktober 2014

Beste Hochzeitstorte der Welt


Klar die war natürlich meine. Ich denke jeden Braut behauptet das dies und das von dr Hochzeit das Beste und Schönste war. Aber auch in Sachen Hochzeitstorte haben wir uns für einen eher unklassische Variante entschieden. 
Wir haben lange gesucht, anfangs wollte ich umbedingt vierstöckig weiß und ganz schlicht. Nachdem es im August aber schwierig ist einen Konditor zu finden der keine Betriebsferien macht und wir auch schnell merkten, dass die klassische vierstöckige weiße Hochzeitstorte mit viel Buttercreme nicht zu uns passt haben wir uns nach Alternativen umgesehen und sind sehr schnell fündig geworden.

Wir entschieden uns für die Törtchen von Patisserie Ludwig aus Karlsruhe. Ich kannte diese kleine Patisserie durch eine Freundin und war damals schon begeistert bei meinem ersten Besuch. Dachte aber bei der Suche meiner Hochzeitstorte zunächst nicht darüber nach, dass diese Törtchen auch für einen Hochzeit geeignet wären.

Als ich von den kleinen lockerleichten fluffigen Teilchen meinem Mann vorschwärmte, vereinbarten wir einen Termin in der Patisserie und nach einigen Proben ging es nicht mehr darum, ob wir die Hochzeitstorte dort bestellen sondern nur noch um Geschmacksrichtungen und welche Farben am Besten zusammen passen und mit dem Farbschema der Hochzeit harmonieren. 

Die Abwicklung, der Service und auch die Lieferung waren Problemlos und das ganze Team kümmerte sich prima um uns. Ich kann nur nochmal danke sagen für diese tolle "Torte". 


Auf der Hochzeit selber hatten wir auf der Etagere ganz oben einen obligatorische Torte zum anschneiden, die aber genau nach dem gleichen Prinzip hergestellt wird wie die kleinen Törtchen. Verziert war diese mit meinen Lieblingsblumen: einer Hortensie. 
Die kleinen Törtchen begeisterten die Gäste und ständig werde ich danach gefragt, wo wir die herhaben und wie wir auf die Idee gekommen sind. 

Es war die perfekte Wahl und es war auch die perfekte Torte. Danke! 


Sonntag, 31. August 2014

Pflaumenzeit hat begonnen ...

... oder wie es hier im Badischen heißt: Die Zwetschgenzeit hat begonnen. 
So lachten mich bei meinem Wocheneinkauf die frischen dunkel blauen Pflaumen an und ich konnte nicht daran vorbei ohne ein Schälchen in meinen Korb zu legen.



Am Wochenende: schon zum gefühlten 10.Mal an dem Schälchen mit den blauen eierförmigen Früchten vorbeigelaufen und immer wieder im Kopf du musst diese netten kleinen süßlich sauren Früchte noch verarbeiten, denn alle so essen das gibt nichts. 

Und Sonntagmorgen war es dann so weit ich wälzte Backbücher, schaute auf die Uhr um alles unter einen Hut zu bringen, und so wurde aus dem Schälchen mit den bläulichen Früchten ein klassischer Zwetschgenkuchen vom Blech.

Blechkuchen sind eh was tolles. Sie sind eckig und lassen sich deswegen sehr gut aufteilen. Und das haben wir dann auch gleich gemacht, sind bei unserem Sonntagsspaziergang bei Mama& Papa vorbei sowie bei Tante & Onkel und haben allen ein Stück vom Plaumenglück abgegeben um dann nach unserem Spaziergang selber ein Stück auf unser Bank im Garten zu vertilgen. 
Das war richtig lecker bei den nachmittagslichen Sonnenstrahlen auf der Haut dieses saftige Stück Kuchen zu probieren. 

Ich hoffe ich konnte euch auch ein wenig Lust auf Pflaumen oder Zwetschgen machen? Vielleicht sagt ihr mir was euer Lieblingsessen mit Pflaumen ist? Pflaumenmus? Kuchen, Eis oder Dessert? Ich bin gespannt.

Boden:
500g Mehl, 1Päckchen Backpulver, 175g Margarine, 125g Zucker, Prise Salz, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 2-4 Esslöffel Milch 

1kg Pflaumen (ca. ein Schälchen) 

Streusel:
200g Mehl, 100g Margarine oder Butter (schmeckt besser), 100g Zucker, Prise Salz

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethacken verrühren. Besser geht es mit der Hand, falls man so wie ich nur ein Mixgerät hat und keine professionelle Küchenmachine. Den Teig so lang kneten bis ein homogene Masse entstanden ist und diese dann auf dem Backblech mit den Fingern andrücken und gleichmässig verteilen. 

Die Pflaumen längs aufschneiden und entkernen. Jede Pflaumenhälfte nochmals längs einschneiden, so lassen sich die Früchte flach und schuppenförmig auf dem Teig verteilen. Ein wenig Zucker drauf streuen. 

Nun die Zutaten für die Streusel ebenfalls in eine Schüssel geben und so lange kneten bis alles ganz streuselig ist und diese Streusel gleichmässig auf den flachen Pflaumen verteilen. 

Den Kuchen für ca. 40min bei 150-175 °C bei Ober- und Unterhitze goldbraun backen lassen. Nicht warm genießen, davon bekommt man leider Bauchweh :-( . 


Sonntag, 24. August 2014

Wieder da!

Nachdem es einige Zeit lang nun sehr still auf meinem Blog war bin ich nun zurück. Die Blogpause war zum einen meinem neuem Job geschuldet, den ich im April begonnen habe und zum Anderen meiner Hochzeit vor 15 Tagen.



Heute zeige ich euch, was ich als kleines Dankeschön auf jedem Platz neben den Namenskärtchen verteilt habe.



Ein kleines Herzbutterkeks mit unseren Initialien in einem kleinen weißen Beutelchen mit dem Rezept für das Plätzchen. 



Butterplätzchen


500g Mehl; 375g Butter; 200g Zucker; 4 Eigelb



Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand kräftig durchkneten, bis es eine schöne Teigmasse entsteht. Diesen Teig nun mindestens 1 Stunden kühl stellen und rasten lassen.



Anschließend nochmal kurz durchkneten und dann ist er bereit zum ausrollen, ca. 3-5mm.

Achtung viel Mehl auf die Arbeitsfläche streuen, der Teig hat starke Klebeneigungen.


Nun mit beliebigen Ausstechförmchen ausstechen und für ca. 8-10 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze im Backofen goldbraun backen.

Die Schrift habe ich mit Royal Icing gemacht.

Royal Icing

1 Eiweiss

ca. 250 Puderzucker
runde feine Tülle damit man schreiben kann

Eiweiss zunächst steif schlagen und anschließend unter langsamen Rühren den Puderzucker bis zur gewünschten Konsistenz dazugeben. 


 


Sonntag, 20. April 2014

Himbeer-Schoko-Crumble-Tarte



Meine erste Tarte! Ich habe mich endlich auch mal an eine Tarte gemacht und muss sagen, dass es leichter ist als gedacht. Warum ich noch nie eine Tarte gemacht habe, liegt zum einen daran, dass ich keine passende Backform - Tarteform - hatte und eben auch daran, dass ich lange nach einem für mich geeignetem Rezept gesucht habe. 

Ich mag ja nicht so gern Frischkäse usw und Puddingfan im Kuchen bin ich auch nicht. Da kam mir das Rezept aus der "LECKER Backery" in die Hand und ich habe es in abgewandelter Form nachgebacken. Zu meinem Erstaunen ging das doch sehr schnell und einfach, deswegen ist dies ein Klassisches Rezept für Anfänger, geht schnell und ist einfach nachzubacken. Genau mein Ding. Ach ja und super köstliche schmeckt es zudem auch noch. 

Zutaten:
300g Butter
450g Mehl
200g Zucker 
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz 
80g gemahlene Nüsse (Mandeln, Hasselnüsse o.ä.)
300-400g Himbeeren (dürfen aber auch gerne mehr sein)
70g Kakao
Puderzucker zum bestäuben

Bevor es richtig losgeht wird erstmal die Tarteform eingefettet, damit sich die Tarte später gut lösen kann.
Zuerst wird die Butter geschmolzen, entweder 1Minute in die Mikrowelle oder über einem Wasserbad. Währenddessen Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz mischen. Nun die heiße Butter dazufügen und zu einem Teig verarbeiten. Ich mach das immer am einfachsten mit der Hand, weil ich da das Gefühl habe, wann der Teig ein Teig wird. Geht aber ansonsten mit den Knethacken des Rührgeräts auch super.
Dieser Teig ist eigentlich ein Streuselteig, sodass er eh ein bisschen krümmeliger ist. 
ca. 3/4 des Teiges in die Form geben und als Boden andrücken. Darauf achten, dass auch der Rand noch schön gleichmässig dick angedrückt wird.
Nun ca.die Hälfte der gemahlenen Nüsse auf dem Boden verteilen und die gefrorenen Himbeeren darüber verteilen. Den Rest der Nüsse und den restlichen Streuselteig mischen genau wie den Kakao. Streusel auf der Tarte verteilen und für ca. 30 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze backen. 


Quelle: Rezept angepasst aus "Lecker Backery"

Samstag, 15. März 2014

Tiramisu Cupcakes


Nach einer Woche Sonne tanken, grillen, die Zeit im Garten genießen, joggen und wieder Sonne tanken reiche ich euch noch das Rezept von den Tiramisu Cupcakes nach, die es letzte Woche auf dem Geburtstag gab. Neben dem schokoladigen Mandelkuchen habe ich noch zuckersüße Tiramisu Cupcakes gemacht. 

Bei der Gestaltung habe ich mich eindeutig von den warmen Temperaturen und meinem ersten Eis zwei Tage vorher inspirieren lassen. 

Der Sponge ist eine leichte Abwandlung des Schokosponge von Julia Bakes!, demnach sehr einfach und total lecker. 
Das Topping ist meine ganz eigene Kreation, so ähnlich mache ich auch die Creme für mein Tiramisu, nur das dies härter werderen musste, damit ich es besser aufspritzen konnte.

Zutaten:
für 12-18 Stück

280g Zucker
220g Mehl
20g Kakao
1EL Backpulver
1Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
80g Butter
2Eier
240ml Milch (für die Alkoholische Variante 220ml Milch + 20ml Amaretto)

Topping:

4 Eigelb
750g Mascarpone
110g Zucker
30-40ml Amaretto (für Kinder mit Kirschsaft o.ä.)
1-2 kleine Tassen Kaffee (ca. 200ml) aufgebrüht
2-3 EL Kakao zum dekorieren
125g Löffelbiskuit ( je nachdem wie viel Cupcakes) 

Für den Teig alle zunächst alle trockenen Zutaten (Zucker, Mehl, Kakao, Salz, Vanillezucker und Backpulver) in eine Schüssel geben und gut vermischen. Danach die Butter hinzufügen und kurz mit dem Mixer aufschlagen. Anschließend die Eier und Milch dazugeben und alles zu einer Masse verrühren. 
In die Muffinförmchen füllen und für ca. 20Minuten bei 180°C bei Ober- und Unterhitze backen. Ich fülle die Muffinförmchen immer ca. 2/3 (das entspricht ca. 1-2EL Teig), aber einfach selber ein bisschen probieren.
Sind die Sponges fertig abkühlen lassen.

Während der Backzeit kann man ruhig schon mit dem Topping loslegen, da es eh noch ein wenig kühlen muss. Dafür den Zucker in eine Schüssel geben und mit den vier Eigelb vermischen. Das alles kann man mit einem Schneebesen machen, da selbst die niedrige Stufe meines Mixers zu sehr schlägt. Wenn ihr aber einen ruhigen langsamen Mixer habt, könnt ihr es auch gerne mal mit dem Mixer probieren. Anschließend 2-3 EL von dem mittlerweile abgekühlten aufgebrühten Kaffee hinzufügen und 1-2 EL Amaretto. Nicht zu viel damit das Topping nicht zuflüssig wird. Nun die Mascarpone dazufügen und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Mit dem Schneebesen ist dies ein wenig schwieriger, aber es dürfen keine Mascarponeklumpen mehr zu sehen sein. Für mindestens 1h in den Kühlschrank.


Den restlichen Kaffee und den Amaretto in einer flachen Schüssel oder einem Suppenteller vermischen. Vom Löffelbiskuit benötigen wir zur Dekoration die runden Enden. Also dritteln wir die Löffelbiskuits und legen die schönsten Enden beiseite. Den Rest benöten wir für die Füllung. 


Ist der Sponge abgekühlt wird ein kleines Loch reingehült. Da wird nun ein Stück Löffelbiskuit reingesteckt, dieses wird vorher noch in die Kaffee-Amaretto-Mischung getunkt. 
Und dann die Mascarponecreme mit dem Spritzbeutel auf dem Sponge verteilen, sodass eine schöne Spitze entsteht. Kakaopulver drüber sieben und das Löffelbiskuit seitlich in die Creme stecken. 





Samstag, 8. März 2014

Schoko-Mandel-Kuchen


Es ist leider krankheitsbedingt etwas Zeit verstrichen seit meinem letzten Post. Nun kann es aber wieder los gehen, denn Anfang des Jahres purzeln die Geburtstage nur so ins Haus und so war ich gestern wieder in allerbester Geburtstagskuchen-Backlaune.

Diesmal wurde es ein schoko-schoko-schokoladiger Mandelkuchen. 

Zutaten:
150g Zartbitterschokolade
250g Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eier
100g gemahlene Mandeln
150g Mehl
1TL Backpulver
2 EL Kakao

Schokoraspeln & eventuell Mandelsplitter als Belag

Zunächst Butter und zerkleinerte Zartbitterschokolade schmelzen. Entweder im Wasserbad oder für 2 Minuten in der Mikrowelle, falls vorhanden. Dann erstmal beiseite stellen und abkühlen lassen.

Dann Zucker, Vanillezucker und Eier mit dem Rührgerät zu einer hellgelben schaumigen Masse schlagen. In einer seperaten Schüssel Mehl, Mandeln, Backpulver und Kakao mischen und nach und nach unter den Eischaum mischen bis eine einheitliche Masse entsteht. 

Zum Schluss noch die Schokobutter unter den Teig heben, in die Springform füllen und bei ca. 160°C Ober- und Unterhitzen für ca. 35-40 Minuten in den Backofen. 

Nach der Hälfte der Zeit die Schokosplitter und die Mandelsplitter oben drauf verteilen. 

Je kürzer der Kuchen im Ofen bleibt desto saftiger wird er. 



Quelle: Rezept angepasst aus SCHOKOLADEN Backbuch von Tupperware 

  

Donnerstag, 20. Februar 2014

Apfelkuchen die Zweite

 
Der Geburtstag einer guten Freundin stand an und ich wollte einen leckeren süßen Nachtisch mitbringen. Lange gesucht nach Cupcakes und Co und bin dann aber bei dem Apfel-Streusel-Kuchen aus dem Buch "Süße Sünden" - the hummingbird bakery (Der Kultbäckerei aus London) hängen geblieben. 

Äpfel hatte ich noch da, also konnte ich mich sogleich ans Werk machen.

Zutaten:
120g weiche Butter
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Ei
280g Mehl
2TL Backpulver
1 Prise Salz
160ml Milch
5 säuerliche Äpfel

Streusel:
140g Mehl
1TL Zimtpulver
80g kalte Butter, gewürfelt
60g brauner Zucker
80g weißer Zucker

Springform 26cm Durchmesser

 Backofen auf 170°C vorheizen. Die Springform dann wie gewohnt mit Butter einfetten und mit einer feinen Mehlschicht bedecken. Zur Seite stellen. 
Dann werden als erstes die Streusel gemacht. Mehl und Zimt in einer Schüssel mischen und die Butter hinzugeben. Alles kneten bis eine krümelige Masse entstanden ist, nun noch den Zucker dazu und die Streuseln sind fertig. Diese benötigen wir zum Schluss als Topping für den Kuchen.

Nun ist der Teig an der Reihe: Butter, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen bis die Masse hell und fluffig ist. Nun die Eier einrühren. Anschließend die erste Hälfte der Mehl-Backpulver-Mischung zu dem Teig geben und die erste Hälfte der Milch und den Teig weiter verrühren. Zum Schluss noch jeweils die anderen Hälften dazugeben und unterrühren. Den fertigen Teig in die vorbereitete Springform geben und gleichmässig verteilen.

Die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Diese auf dem Teig fächerartig verteilen. Immer darauf achten, dass die Apfelspalten sich leicht überlappen. 

Zum Schluss noch die vorbereiteten Streusel darauf verteilen und den Kuchen für ca. 35-45 Minuten in den Backofen auf mittlerer Schiene bis er goldbraun ist backen.

Ein sehr luftiger Kuchen, der eigentlich immer passt. 




Mittwoch, 12. Februar 2014

Schwedische Kanelbullar


Weil wir gerade am Meer sind, machen wir noch einen großen Sprung und schon sind wir in Schweden. Inspiriert durch die neue Lecker Bakery habe ich mich an einen Hefeteig gewagt. Hefeteig habe ich bisher nur für Pizza gemacht und habe gehofft, dass auch die süße Variante etwas wird. 

Ich wollte schon immer mal was in die schwedische Richtung backen, weil ich Schweden total toll finde. Das ist ein Land, dass fasziniert mich und würde ich auch gerne mal bereisen. Neben ... so vielen anderen ;) ! 
Außerdem bin ich seit circa zehn Jahren in Ikea verliebt. Das war Liebe auf den ersten Blick. Einfach mein Laden eben. Ich finde Ikea bietet dir neben den alltäglichen Gebrauchsgegenständen jedes Jahr wieder neue Ideen wie du deine Zimmer, Wohnung oder Haus gestalten kannst. Und ich finde genial, dass du bei einem Tapetenwechsel nicht gleich einen neuen Schrank kaufen musst, sondern einfach nur  neue Türen. Das ist ganz nach meinem Geschmack, genau wie die Kanelbullar.

Kanelbullar erinnert ja irgendwie an Köttbullar (schreibt man das so?), sieht aber ganz anders aus. Kanel ist schwedisch und bedeutet Zimt, bullar kommt von bulle und heißt Brötchen, welches auch rund ist. Köttbullar sind die Fleischbällchen und Kanelbullar sind die Zimtschnecken nach schwedischem Rezept. 

Es waren generell meine ersten "Schnecken" und mein erster süßer Hefeteig und ich finde sie sooo lecker. Die Zimtschnecken sind locker und luftig. Süß und eben zimtig. Passt genau noch in die Jahreszeit und wird genauso gern zum Kaffee gegessen wie zum Frühstück. 

Zutaten:
200ml Milch 
1/2 Würfel frische Hefe (21g) 
400g Mehl
75g Zucker
Prise Salz
1 Ei Größe M
75g weiche Butter

50g + 25g Butter
75g Zucker
1 1/2 TL Zimtpulver

Für den Hefeteig die Milch erwärmen, nicht lang, nur das sie lauwarm wird. Die frische Hefe hineinbröckeln und unter rühren auflösen. In einer Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Ei vermischen und dann die Hefemilch hinzufügen und mit dem Rührgerät und den Knethacken zu einem Teig verrühren. Nach und nach die Butter dazugeben. Wenn der Teig zu einem Klumpen geworden ist noch mindestens zwei bis drei Minuten weiter kneten, damit der Teig schön geschmeidig wird. Der Hefeteig muss nun zugedeckt mindestens 40 Minuten gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat, bei mir hat das länger als 40 Minuten gedauert, ist abhängig von den Wärmebegebenheiten. 

Ist der Teig dann um das doppelte gewachsen, kann es weiter gehen. Dann zunächst den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Hefeteig nochmals kräftig durchkneten und dann rechteckig ausrollen bis der Teig ca. 0,5-1cm dick ist. 50g Butter schmelzen und rasch auf dem Teig verteilen. Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen und dann auf die Hefeteigplatte damit bestreuen. Sodass alles bedeckt ist. 

Den Teig in zwei Hälften teilen und von der Längsseite aufrollen. Die zwei Rollen in ca. 10 gleich große Stücke schneiden und jeweils 10 Stücke auf ein Backblech legen. Achtung nicht zu nah, die Schnecken werden viel größer. Dann zugedeckt nochmal 10 Minuten ruhen lassen und anschließend für ca. 12 Minuten in den Backofen.